... exklusiv nur bei uns
Seit Einzug in unser Ladenlokal in der Ludwigstraße (Juli 1999)
bieten wir unseren Kunden ständig frisch gerösteten Kaffee an.
Er lagert in zwei schönen Schütten, die speziell für uns gefertigt
wurden. Sie stammen vom letzten Betrieb in Deutschland, der solche
Behälter noch herstellt.
Wir widmeten diesen Spezialkaffee zunächst der Bayreuther
"Lokalen Agenda 21" und gaben ihm den Namen "Bayreuther Agendakaffee".
Inzwischen verbinden sich mit dem wertneutralen Begriff "Agenda" leider
nicht nur positive Assoziationen.
Seit Juli 2010 führt unser Spezialkaffee deshalb die Bezeichnung
"Bayreuther Weltladenkaffee".
Hier wächst er heran:
... auf fruchtbaren Vulkanböden, unter günstigen Klimabedingungen, in
idealer Mischkultur: im Hochland der mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca
und Chiapas.
Viele indianische Kleinbauern (Nachfahren der Ureinwohner) haben sich
hier zu Kooperativen zusammengeschlossen. Die meisten besitzen kein eigenes
Land, sondern nutzen Gemeindeland.
Die Genossenschaften, von denen wir unseren Kaffee beziehen, (Majomut, ISMAM,
und Union San Fernando) verpflichten ihre Mitglieder zum Bio-Anbau. Eine
ständige Beratung und Schulung der einzelnen Mitglieder ist garantiert.
Die Bauern erhalten einen guten Preis für ihren Bio-Qualitätskaffee. In den
Zeiten, als der Weltmarktpreis für Rohkaffee am Boden lag, war das oft das Doppelte
des Börsenpreises.
Ein bestimmter Anteil des Fair-Handelspreises fließt in Bildungs- und
Gesundheitsprojekte der Genossenschaften. Die Arbeit der Kooperativen
wird laufend von der internationalen FLO (Fair Label Organisation)
geprüft und zertifiziert.
Die Kontrolle und Beratung des Bio-Anbaus findet durch den deutschen
Bio-Anbauverband "Naturland e.V." statt.
... wird fair gehandelt
Rohkaffee stellt wertmäßig, nach Rohöl, auf dem Rohstoffweltmarkt das
zweitwichtigste Produkt dar. Sein Preis wird, genau wie beim Öl, nicht von den
Erzeugern, sondern vom Handel an den Rohstoffbörsen (in New York und London)
bestimmt. Langen Perioden des absoluten Tiefstpreises, in denen die Kaffeebauern
nicht einmal ihre eigenen Kosten decken können, stehen kurze Zeiten des heftigen
Ausschlags nach oben gegenüber.
Von den Spitzenpreisen profitieren nicht die Bauern, sondern Großhändler und
Spekulanten. Um für mehr Fairness zu sorgen, engagieren sich seit Jahrzehnten
internationale Fair-Handels-Organisationen. Die größte in Deutschland ist die GEPA *.
Über sie beziehen wir unseren Bio- Rohkaffee aus Mexico. Die GEPA zahlt den
Genossenschaften zur Zeit (07/2010) einen Preis von 210 US-cts/lb
(1lb= 0,4536 kg). Das Preisniveau für Kaffee ist für den deutschen Kaffeeverbraucher
in den vergangenen Jahr- zehnten übrigens drastisch gesunken. Musste 1960 der
Durchschnittsverdiener in der Industrie für 500 g Röstkaffee noch 150 Minuten
arbeiten, so sind es 50 Jahre später keine 15 Minuten mehr.
* Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH :
www.gepa.de
... natürlich schonend geröstet
Unser biologisch angebauter, naturmilder Arabica-Hochlandkaffee aus Mexico verdient
eine besonders gute Röstung. Dieser entscheidende Veredelungsprozess vollzieht sich
in der Fränkischen Kaffeerösterei Fortezza in Cadolzburg (bei Fürth).
Hier gilt noch das traditionelle Langzeitröstverfahren. Bei einer Temperatur um die
200 Celsius werden die Bohnen ca. 18 Minuten lang geröstet. Dadurch wird die
magenschädliche Chlorogensäure stärker abgebaut als beim Schnellröstverfahren der
Industrieröster mit sehr viel höheren Temperaturen.
Links verlässt der Weltladenkaffee die Rösttrommel, um zunächst abgekühlt zu werden.
Das Ergebnis der Langzeitröstung ist unser "Organico", wohlschmeckend und
magenfreundlich noch dazu. Bei unserem "Bio-Espresso" werden die Bohnen um
einige entscheidende Sekunden länger geröstet. Erst danach mischt unser Röster noch
einen Anteil von 10 % fertig gerösteter Bio-Robusta-Bohnen dazu, um den vollendeten
Espressogenuss zu garantieren.
Von Zeit zu Zeit gibt es bei Fortezza besondere Aktionstage mit Schaurösten. Interessierte
Kaffeegenießer sind dazu stets herzlich eingeladen:
www.fortezza-kaffee.de
... der Kaffee mit den guten "Nebenwirkungen"
Seit Einführung des Weltladenkaffees im Jahr 1999 führen wir vom
Endverkaufspreis 10 % als Spende für Projekte in Mittelamerika ab.
Zunächst ging das Geld an Dorfwiederaufbauprojekte für Opfer des
verheerenden Wirbelsturmes "Mitch", der im Jahr 1998 Tausenden Menschen
das Leben kostete oder heimatlos machte.
Seit 2009 fließen die Spenden in ein Umweltprojekt an der Pazifikküste
Nicaraguas. Es wird vom Internationalen Christlichen Friedensdienst
(EIRENE) und von FUNDAR, einer kleinen Nichtregierungsorganisation
gemeinsam betrieben. Die Bewohner kleiner Gemeinden werden für den
Umweltschutz sensibilisiert und der Ökotourismus vor Ort wird weiterentwickelt.
Von 1999 bis 2010 hat der Weltladen Bayreuth durch den Verkauf seines
"Bayreuther Weltladenkaffees" 16.000 € an Spenden eingenommen! Dadurch
konnte vielen Menschen geholfen werden, ein menschenwürdiges Leben zu
führen und ihre Umwelt zu bewahren!
... wird umweltfreundlich verpackt
Neben dem biologischen Anbau, dem Fair-Handels-Anspruch und
der besonders schonenden Röstung, hat unser Weltladenkaffee
noch ein Qualitätsmerkmal: seine umweltfreundliche Verpackung!
Von der Schütte (oder frisch gemahlen von der Mühle)
kommt er sofort in die wiederverwendbare und recycelfähige
Papiertüte oder in das eigene Gefäß des Kunden.
Für Großverbraucher stehen Pfandeimer mit Aromaschutz zur Verfügung
(2 kg / 4 kg). Bei diesen Abnahmemengen können wir Abonnementkunden
auch einen günstigen Rabatt gewähren.
Probieren Sie unseren "Bayreuther Weltladenkaffee" einfach mal
bei uns im Laden aus. In unserem Steh-Café erhalten Sie ihn in
vielen leckeren Variationen, vom Espresso bis zum Schokoccino!
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